Wie auch dein Insulin bei Hitze überlebt

Wie auch dein Insulin bei Hitze überlebt

Gleich zu Beginn: Ich mag keine Hitze. Ich würde mich niemals in die Sonne legen, ich schwitze sofort wie ein Schwein und mein geliebtes MakeUp verläuft (… naja, wenigstens die Augenbrauen bleiben jetzt dran). Aber das passt ja, mein Insulin mag schließlich auch keine Hitze, nur lässt sich die ja nicht vermeiden, wenn man sich in bestimmten Breitengraden aufhält. Was also tun, um zumindest das Insulin kühl zu halten?

43°C? Geht ja noch.

Für die alten Hasen unter den Diabetikern mag dies jetzt keine revolutionäre Neuigkeit sein, aber gerade frisch Diagnostizierte wissen über dieses kleine Gadget vielleicht nicht Bescheid: Taschen von FRIO, welche nur durch Wasser aktiviert werden!

Der Trick sind Kristalle im Inneren der Tasche, die sich bei Kontakt mit Wasser quasi „aufpumpen“, gelartig werden und durch Verdunstungskälte das Insulin konstant kühlen, dabei aber nicht gefrieren lassen, wie es bei Eis-Akkus passieren kann. Und das auch bei wirklich heftigen Temperaturen jenseits der 40 Grad Celsius – und zwar über Tage! Ich bin jedes Mal wieder fasziniert, wie gut es doch klappt, gerade in Dubai hatte ich mich mental schon auf eine Insulinbeerdigung eingestellt und die Taschen haben mich nie im Stich gelassen.

Der Preis mag zuerst recht saftig für „nur eine Kühltasche“ wirken, aber die Produkte sind extrem langlebig. Ich weiß gar nicht mehr, seit wann ich meine erste FRIO-Tasche habe, meine Eltern haben sie damals für einen Urlaub gekauft – ich war schätzungsweise 12 oder 13. Das heißt, die Taschen machen seit mehr als 10 Jahren jedes Jahr mehrere Urlaube mit und werden natürlich auch im deutschen Hochsommer regelmäßig verwendet. Kann man nicht meckern, ne?


Welche der Taschen ist nun die richtige für dich?

  • Bedenke, dass die Taschen nicht so flach bleiben wie im Trockenzustand. Wenn sich die Kristalle auffüllen, schrumpft das Platzangebot im Inneren der Tasche erheblich: In die Doppeltasche für Pens muss ich dann schon sehr quetschen, um überhaupt zwei Pens hinein zu bekommen.
  • Für längere Reisen oder fürs Backpacking würde ich nicht nur die große Tasche, sondern die „Expedition“ empfehlen. Wie schon gesagt, der Platz schrumpft wirklich.
  • Für Pumpenträger gibt es mittlerweile extra eine Tasche 🙂

Übrigens: Für warme, aber nicht abnormal heiße Temperaturen kommt diesen Sommer bestimmt auch des Öfteren mal diese schicke Tasche zum Einsatz – die schlauen Füchse von mysugarcase haben nämlich ein Fach für ein Kühlpad eingenäht!

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