1 Jahr Flugzucker – Was hat sich verändert?

1 Jahr Flugzucker – Was hat sich verändert?

Happy Birthday, lieber Blog! Naja, eigentlich habe ich den 1. Blog-Geburtstag eiskalt verpennt – er ging nämlich schon am 28. August 2016 online. Dafür, dass ich immer der Meinung war „Schreiben liegt mir überhaupt nicht!“ ist das ganz schön lange. Zeit für einen Rückblick: Was hat sich in einem Jahr Bloggen verändert?



Warum habe ich den Blog gestartet?

Tatsächlich hauptsächlich aus einem Grund, der immer wenig euphorisch klingt: Ich war auf der Suche nach einem neuen Hobby. Jahrelang hatte ich mich der Fotografie verschrieben, bin mehrmals wöchentlich zu Shootings gerannt, auch die Wochenenden waren verplant, jeden Abend stundenlang Bilder bearbeitet. Und irgendwann hatte ich komplett den Spaß daran verloren, weil es nur noch im Stress und Druck ausgeartet ist. Auch hat mich mehr und mehr der Kontakt und oftmals auch Konflikte mit den selbsternannten „Models“ genervt. Ich wollte etwas anderes machen. Etwas von daheim aus. Etwas, was ich allein ausüben kann und zwar dann, wenn ich Lust darauf habe. Nichts ausmachen, keine Termine, keine Zwänge. Aber wenn es trotzdem etwas mit ein bisschen Fotos machen zu tun hätte, wäre das ja ganz cool.

Und da kam die Idee: Ein Blog! Über Diabetes! Und Reisen, und Tattoos! Hat bestimmt noch keiner gemacht! … ja, ich bin sehr brilliant. Und war wirklich erstaunt, da ich mich vorher null mit dem Thema „Bloggen“ auseinander gesetzt hatte und mir war auch absolut nicht bewusst, was für eine riesige Community hier in Sachen Diabetes dahinter steht. Hier also mein Beitrag zu den zahlreichen Diabetesblogs im Netz 😀



Warum „Flugzucker“?

Tatsächlich war mir das Thema des Blogs mit „Tattoos, Travels, Type One“ relativ schnell klar. Und an sich ist das ja auch eine grandiose Alliteration – fast schon RTL-Niveau 😉 Allerdings fand ich rein das für eine URL relativ lang und auch irgendwie unpassend für einen deutschsprachigen Blog. Also begann unter Einbeziehung sämtlicher Freunde das Jonglieren mit Wörtern, Namen, dummen Wortspielen. Und bei einem dummen Wortspiel ist es ja auch irgendwie geblieben: Von Blutzucker zu Flugzucker. Ha. Ha. Ha. Versteht nur leider absolut keiner, wie ich mittlerweile feststellen durfte und so 100%ig zufrieden bin ich tatsächlich auch nicht mehr damit – aber jetzt bleibt es auch erstmal so!



Wie hat das Bloggen mein Leben beeinflusst?

Das Bloggen war sicher der Beginn von so einigen Veränderungen, die ich seither in meinem Leben feststellen konnte. Was mit der Idee, anderen und neu diagnostizierten Diabetikern eine Hilfe sein zu können begann, entwickelte sich zu viel mehr. Als ich meinen Instagram-Account erstellte, war es zuerst eher ein „Naja, sichere ich mir halt mal den Namen“ – und mittlerweile ist es quasi meine Hauptplattform. Ich habe großen Spaß daran, Fotos zu machen, zu Posten, die Reaktionen darauf zu sehen und mit anderen Diabetikern zu interagieren. Man hat direkt das Gefühl, viel weniger allein zu sein; man sieht, dass es bei anderen auch nicht immer so rosig läuft und freut sich mit, wenn dann doch mal alles klappt.

Und apropos nicht allein: Meine Anmeldung bei der Blood Sugar Lounge – Diabetes Community und die Tätigkeit als Autor dort war definitiv auch eine der besseren Entscheidungen in letzter Zeit 😉 Es hebt die ganze Diabetescommunity nochmal auf ein ganz neues Level. Ich finde es wunderbar, bei Events und MeetUps andere Diabetiker zu treffen. Dieses Community-Gefühl hätte ich mir schon viel früher in meinem Leben gewünscht. Meine beste Freundin ist zwar auch Diabetikerin, aber ansonsten kannte ich mein Leben lang keine anderen Diabetiker und habe mich dadurch immer recht isoliert gefühlt. Gerade auch in der Pubertät, wenn man vielleicht eh etwas dazu neigt, mit dem Diabetes nicht so gut umzugehen, hätte mir das bestimmt geholfen.

Und somit ist der Blog „Flugzucker – Tattoos, Travels, Type One“ mittlerweile nicht nur mehr der Versuch, meine Motivation in Sachen Diabetesmanagement aufrecht zu erhalten – sondern auch eine Möglichkeit, mit anderen in Kontakt zu treten und neue Freundschaften zu schließen.


Wie wird es weitergehen mit dem Blog?

Also, dass es weitergeht ist sicher! Ein riesiges Danke an dieser Stelle auch an alle Leser, Facebookfans und Instagramfollower, die hier so fleißig kommentieren, in Kontakt treten und liebe Nachrichten verfassen. <3 Ansonsten lasse ich mich mal so treiben und schaue, auf was für eine Reise mich diese ganze Blog-Sache denn noch so schickt. 🙂


 

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